Team „Frischbier“: Julian und Jeremy.

Zu sagen, dass unsere Brauer eine Leidenschaft teilen, wäre uns zu einfach. Obwohl es stimmt. Aber der Weg, der sie jeweils zur Bierkunst führte, unterscheidet sich.

Julian

Julian Bach gründet BACH’S 2009. Aber die Sache mit dem Brauen, die fängt viel früher an. Anfangs nur für das Stammpublikum der elterlichen Gaststätte. Im Garten, mit viel Lust am Lernen und Verbessern. Mit viel Leidenschaft für bayerisches Bier. Süffig muss es sein. Und vor allem weit weniger herb als das, was sonst im Saarland üblich war. Die Flaschen haben einen Bügelverschluss, das Brauen ist Familienangelegenheit.

Das Bier schmeckt den Gästen und die Nachfrage wächst. Was mit einem Klosterbier beginnt, wird schnell ein kleines Sortiment aus Hellem, Pils und Weizen.

Damals schon – die technischen Möglichkeiten hätten es ohnehin nicht hergegeben – unbehandelt, als Frischbier. 2008 wird in eine Brauanlage investiert. Julian hat eine Schwäche fürs Anpacken, eine „Passion für Dreck und Öl“, wie er selbst sagt. Er ist Kfz-Mechaniker, Maschinenbautechniker und landet drüber irgendwann im Industrial Engineering. 2016 kommt er dann voll und ganz zum Handwerk zurück. Zum Bierbrauen. Wird Bier-Sommelier. Ist BACH’S. Und hat zunächst Jürgen , jetzt Jeremy, an seiner Seite.

Julian
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Jeremy

Von Neshaminy nach Germany.

Jeremy Myers, einer der Gründer der Neshaminy Creek – Brauerei (Pennsylvania, USA) gehört seit 2021 zum Team „Frischbier“.

Seine Expertise und Erfahrung hinsichtlich Craft-Brauen ist beeindruckend. Nach knapp 10 Jahren bei Neshaminy Creek sowie Stationen bei River Horse Brewing, Second Sin Brewing und Sourland Mountain Spirits, führt Jeremys Weg 2021 ins Saarland.

Wir sind stolz, ihn in Neunkirchen zu haben. Mit ihm zum „next Level“ Craft Beer durch seine Leidenschaft zu Lager Bieren und wahnsinnigem Fachwissen bei Ale Bieren.

Jeremy
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Jürgen (verdienter Ruhestand)

Jürgen Deckarm gehörte von 2011 bis 2020 zum Team „Frischbier“. Durch seine Tatkraft und Know-How konnte BACH’S die ersten Meilensteine beim Brauen gehen. Mit 17 macht er die Ausbildung zum Brauer, und in seinem Fall von Hingabe zum Job sprechen, ist tatsächlich nicht übertrieben. Jürgen braut nicht nur für die Brauerei, bei der er als junger Mann angestellt ist.

Jürgen geht weiter, braut nach Feierabend in einer anderen Brauerei fremd. Er bekommt einfach nie genug: Mehr Wissen, neues Wissen, immer wieder ausprobieren, Erfahrung sammeln, Rezepte verinnerlichen, verbessern. Jürgen hilft bei Hopfenernten, arbeitet bei altehrwürdigen deutschen Brauereien.

Bis sein Weg ihn schließlich zu einem der weltweit größten Getränkehersteller führt. Und eigentlich war klar: Er bekommt Heimweh. Die Entfernung zum Hopfengetränk war zu groß geworden, und das ist keine Karriere der Welt wert. Jürgen kehrt vom Großkonzern zum Brauen an die Kessel in kleinen Brauhäusern zurück. „Bier ist nicht für uns da. Wir sind fürs Bier da.“, sagt Jürgen.